Kreis-Einzelmeisterschaften 2019
Am vergangenen Wochenende (18.-19.05.2019) standen die Kreis-Einzelmeisterschaften in Kreuztal an. Für unsere „Kleinen“ ist das der wichtigste Wettkampf im Jahr da höhere Meisterschaften noch nicht für die jüngeren Jahrgänge angeboten werden. Mit insgesamt 29 Athletinnen und Athleten ging der CLV in über 70 Disziplinen an den Start. Darunter waren auch vier Sprintstaffeln. Besonders gefreut hat uns, dass wir endlich auch wieder Jungenstaffeln im Sprint melden konnten. Diese waren in den letzten Jahren meistens ausgefallen, weil wir einfach nicht genug Jungs hatten um eine Staffel melden zu können. An beiden Tagen erzielte der CLV tolle Ergebnisse und schaffte es mit 24 ersten Plätzen, 19 zweiten Plätzen und 9 dritten Plätzen insgesamt 52 mal aufs Podest. Mit 8 weiteren vierten Plätzen schrammten die Athletinnen und Athleten teilweise nur um wenige cm oder Hundertstelsekunden am Podest vorbei.
Aber nicht nur über die Podestplätze wurde sich gefreut. Auch die anderen Platzierungen und die vielen persönlichen Bestleistungen gaben Grund zur Freude und sind ebenfalls tolle Leistungen von jedem Einzelnen. So hatte beispielsweise Jennifer Köhne gleich doppelten Grund zur Freude. Sie gewann die 100 Meter der Frauen und erzielte dabei gleich noch eine neue persönliche Bestleistung mit hervorragenden 11,88 sec. Nicole Rink und Friederike Stunz sorgten mit ihren zweiten und dritten Plätzen für einen Dreifacherfolg und ein Siegerpodest in CLV-Farben.
Jennifer schaffte es dann über 100 Meter Hürden und Nicole über 200 Meter nochmal ganz oben aufs Treppchen. Malin Arhelger und Antonia Willig belegten im Weitsprung der Frauen die ersten beiden Plätze. Bei den Männern und den Männern U 20 schafften es Tom Hoffmann und Eric Klöckner den Hochsprung mit übersprungenen 1,86 m und 1,92 m für sich zu entscheiden. Ebenfalls erfolgreich im Hochsprung waren Hannah Hof (1,53m Wu18), Finja Jost (1,54m W 14), Moritz Reinsch (1,49m M13), Eric Breitenbach (1,28m M12), Fabian van Buerk (1,23m M11) und Paulina Schäfer (1,05m W10). Somit konnte der CLV einmal mehr unter Beweis stellen, dass im Hochsprung immer mit dem Verein zu rechnen ist. Auch die Läufer des CLV konnten weitere Erfolge verbuchen. Über 800 Meter schaffte es Finn Ginsberg erneut seinen starken Konkurrenten Fabio Klein vom TuS Deuz knapp hinter sich zu lassen. Nach einem „Bummelrennen“ über die ersten 600 Meter konnte Finn vor den letzten 200 Metern vorbeigehen und mit einem tollen Schlussspurt den knappen Vorsprung nach Hause bringen. Paula Voigt konnte sich dagegen sehr deutlich in Ihrer Altersklasse durchsetzen und gewann mit über einer halben Minute Vorsprung. Louis Henrich konnte seine persönliche Bestzeit in seinem erst zweiten 800 m Rennen um vier Sekunden auf eine tolle 2:51,32 steigern und gewann vor seinem Freund Nils Herzbruch. Jannis Becker kam im gleichen Lauf als knapper vierter ins Ziel. Clara Gast und Paulina Schäfer zeigten mit ihrem ersten bzw. zweiten Platz, dass auch über 800 Meter der CLV immer gut vertreten ist. Das waren nur einige der wirklich tollen Ergebnisse. Die kompletten Ergebnisse können der Ergebnisliste entnommen werden. Bitte habt Verständnis, dass nicht jede Leistung bei einem so großen Wettkampf festgehalten werden kann.
Generell ist so ein Wochenende nur in Zusammenarbeit machbar. Die Betreuung der 29 Aktiven war eine Meisterleistung der Trainer die sich wirklich zerrissen haben um möglichst jedem gerecht zu werden. Das dies nicht immer möglich war ist denke ich nachzuvollziehen. Zusätzlich musste der CLV auch Kampfrichter stellen um keine Strafe zahlen zu müssen. Auch das ist uns dieses Jahr ohne Probleme gelungen. Trotzdem wäre es wünschenswert, wenn zukünftig vielleicht noch der ein oder andere Trainer/Betreuer/Kampfrichter/(Hobby)Fotograf/Zuschauer zum Anfeuern den Weg mit zum Wettkampf finden würde, damit wir unsere Vereinsarbeit noch besser durchführen können. Vielleicht schaffen wir es dann auch durch noch bessere Betreuung der Kinder, dass die Nervosität noch weiter abgebaut wird und zum Beispiel jede Hürde überlaufen wird oder im Weitsprung auch mal ein gültiger Versuch in die Sandgrube gesetzt werden kann. Aber solche kleinen Missgeschicke gehören eben auch einfach mal zur Leichtathletik dazu.